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Was passsiert bei uns?? Wo waren wir mit unserem MoHo?? Was machen unsere Hunde?? All das erfahrt ihr in unserem Newsblog.

Gestern Abend fand endlich das obligatorische gemeinsamme Essen statt. Früher wurde immer gegrillt, aber dieses Mal übernahm der örtliche Metzger das Catering. Es gab Burger, Pulled Pork, Spearrips und Thüringer Bratwurst. Natürlich steuerte jede Moho-Crew auch einen Salat bei und somit war das leckere Salatbüfett zum Fleisch eröffnet. 

 

Anschließend gab es dann eine kleine Rede und die Krönung des diesjährigen Pannenkönigs. In diesem Jahr ist es sogar ein Pannenkönigspaar, die bis zum nächsten Pfingsttreffen, die Pannenkrone in Ehren tragen dürfen. Bilder habe ich keine gemacht, denn es war so kalt gestern, da blieb die Kamera auf der Strecke. 

 

Heute früh dann der Höhepunkt. Wie angekündigt schneite es. Wobei Sonne und Schnee/Regen in 10-Min-Intervallen wechselten. 20160515 122936

Der Blick aus dem Aixam. *Brrrr*20160515 122943

Wir fuhren dann erst mal nach Oberhof rein, um im "Zur Ausspanne", einem Steakhouse etwas zu Essen.
Die Inneneinrichtung ist echt witzig. Ein Pferdewagen zum gemütlichen Sitzen und Essen.20160515 125702

Und allerhand Deko rund um das Fuhrwerk schmücken das Restaurant.20160515 125733

Leckeres Essen gab es natürlich auch dort und trotz Schneegestöber vor dem Fenster gönnten wir uns dann auch noch ein Vanilleeis mit heißen Himbeeren. 

Das diesjährige Pfingsttreffen des US-Motorhome-Forums findet 2016 in Oberhof in Thüringen statt. Wir sind schon Mittwoch hier angekommen, aber inzwischen hat sich der Wohnmobil-Stellplatz hier ordentlich gefüllt. Hier mal ein paar Eindrücke vom Platz.P1170836

P1170837P1170847P1170854Unser Triple e CommanderP1170839P1170840

Die Cocker sind ein bißchen am Maulen
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Eins von den ganz großen MoHos.

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Ein schöne Coachemen

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Hier in Oberhof auf dem Platz darf man ja schön Kurtaxe bezahlen, dafür bekommt man aber dann auch 2 Karten, mit denen man bei verschiedenen Gelegenheit ein bißchen sparen kann. Nachdem wir gestern ja schon im Fahrzeugmuseum in Suhl waren, hatten wir noch ein 2. interessantes Angebot in dem Heftchen entdeckt. Beim örtlichen Renault-Händler, konnte man zu einem Spartarif einen Renault Zoe ausleihen und eine Stunde damit fahren. Da weder Holger noch ich je in einem reinem Elektroauto gefahren sind, gönnten wir uns den Spaß und liehen den Zoe aus.

Und was soll man sagen, wir waren Beide mehr als angenehm überrascht von dem Elektro-Auto. Nix von wegen lahmer Ente oder so, der flüsterleise Zoe (bis Holger meinte, ich könne fahren, der Motor läuft schon, dachte ich, der ist noch gar nicht an) geht wirklich flott ab. Der zieht richtig gut durch und ist mit flotten 140 kmh unterwegs. 

 

Im großen Display kann man schön den Energiefluß von der Batterie zum Motor und in Phasen, wo der Zoe rollt vom Motor zur Batterie verfolgen 

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Die Anzeige am Ende unserer Fahrt. Man sieht schön den Verbrauch und wieviel Energie von und zu der Batterie geflossen ist.20160513 115504

Der Start. Ich bin beim ersten Bremsen ganz schön erschrocken, weil die so heftig angesprochen haben. 

Zum Abschluß der Fahrt gab es dann noch ein paar Bilder. 

Der schöne Zoe.
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Erst waren wir allerdings im Ottilienbad. Das ist sehr schön angelegt, einzig die Beckentiefe von 1,35 m ist nicht so meins. Wenn ich weiß, ich kann stehen, kann ich nicht schwimmen. Trotzdem war es ganz schön dort und eine gemütliche Stunde. 

Anschließend war das Fahrzeugmuseum dran. Sehr interessant dort die Ausstellungsstücke, hier mal ein paar Eindrücke davon.

Da hätten doch direkt die Cocker etwas von. :D

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Eine VespaP1170781

HerculesP1170782

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KTMP1170784

ZündappP1170787

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Damenfahrrad mit Hilfsmotor. 49,7 ccm, 2-Takter, 1,3 PS, Bj. 1956P1170791

Simson MTB Freerider. Vollgefedertes Mountain-Bike mit dünnwandigem Aluminium-Fahrwerk.
Bei den World-Games für Down-Hill Rennfahrer wurde Ulrich Kramer 1999 mit diesem Fahrrad Weltmeister in der Disziplin "Dual-EliminatorsP1170792

Fahrzeuge der Motorenwerke Zschopau MZP1170794

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Eine Enduro von SimsonP1170796

Simson GS 125. BJ. 1985, 125 ccm, 2- Takt, 35 PS bei 12.000 U/min. 7-Gang, Top-Speed 120 km/hP1170797

MZ GT 500 W, BJ 1989 (wurde von 1988-1990 produziert), 370 ccm, 2-Takt, 52 PS, 5-Gang, Top-Speed 160 km/h
Dieses Motorrad wurde vom Ex-Europameister der Klasse bis 500ccm, Jens Scheffler, bei den Six Days 1989 erfolgreich
gefahren und befindet sich noch im Zustand nach Abschluß dieser VeranstaltungP1170800

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Elektro-Mobil der Hotzenblitz Mobile GmbH. Sie wurde 1991 gegründet und ging 1996 in Konkurs.
Im Werk Suhl wurden mit 25 Mitarbeitern insgesamt 150 Fahrzeuge gebaut. 
Die Karosserie bestand aus GFK, später aus ABS. Das Fahrzeug war mit einem Drehstrom-Asyncron-Elektromotor, einem Gitterrohrrahmen, Einzelradaufhängung und einem stufenlos schaltbaren Getriebe ausgestattet. Mit dem an Bord befindlichen Batteriesatz konnte es ca. 5 Std. fahren. Es hatte eine Leistung von 16,3 PS und fuhr 120 km/h. Der Verbrauch lag bei 10-12 kwh/100km.
Nach einer Überarbeitung wurde es von 1991-96 produziert.P1170805

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8-Zylinder Reihenmotor. BJ 1931, 4673 ccm, 4-Takt, 90 PS bei 3000 U/min. 4-Gang, max. 120 kmh.P1170811

Wartburg 311 Camping. BJ. 1963, 1000 ccm, 2-Takt, 45 PS bei 4.500 U/min. 4-Gang, 120 kmh
Dieses Fahrzeug wurde 2007 restauriert. Es ist eins von wenigen verbliebenen Exemplaren. Der Innenraum bietet bei umgelegten Sitzen ausreichen Platz zum Übernachten. Damit die Insassen beim Übernachten keine Beklemmungen bekamen, wurde es großzügiger verglast, als dies bei Kombis normalerweise üblich war. Es wurden 8.260 Stück gefertigt. Der Preis lag bei 16.200,00 Mark.P1170816

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Der Aixam wartete derweil brav im Parkhaus.P1170825

 

 

 

 

Sonntag bis Mittwoch standen wir in Nimritz auf einem schnuckeligen kleinen Stellpaltz. Wunderschön gelegen, sehr gepflegt, ist der kleine private Stellplatz wirklich ein Geheimtipp.

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Der Aixam wartet in seinem Hänger auf die Abfahrt.P1170779

Nach einer kleinen Odysee gestern, bei dem wir endlich beim 3. Stellplatz das gefunden haben, was wir gesucht haben, waren wir wesentlich weiter gefahren als ursprünglich geplant. Aber der kleine Stellplatz hier in Nimritz war wirklich wert.

 

Heute haben wir uns dann mit dem Aixam auf den Weg Richtung Saalfeld gemacht, um die Feengrotten zu besuchen. Entsprechend gibt es heute eine richtige Bilderflut hier zu sehen.

Erst ging die Fahrt aber mal 27 km durch die wunscherschöne Landschaft des Thüringer Schiefergebirges.

Rapsfelder soweit das Auge reichtP1170772

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Sanfte Hügel, Wälder, es ist wirklich schön hier.P1170766

 

Die SaaleP1170734Der Eingang zu den Feengrotten in SaalfeldP1170727

Ursprünglich waren die Feengrotten ein Alaunschieferabbau. Um 1530 gibt es erste schriftliche Hinweise auf aktiven Bergbau. Ab 1544 begann man mit der Gewinnung von Alaun und Vitriol. Durch Verwitterung und Auslaugen gewann man über mehrere Aufbereitungsstufen Alaun sowie grünen Vitriol zur Unkrautbekämpfung und zur Schwefelsäureherstellung. Seit Beginn des nachweislichen Bergbaues wurden mehrere Versuche gestartet, in dem oberhalb von Saalfeld-Garnsdorf rentable Bergwerke am Laufen zu halten. Was aber nicht gelang. Erst ab 1757 gelang es, einen über viele Jahrzente währenden Grubenbetrieb aufrecht zu erhalten. Das Bergwerk wurde nun, nach einem seiner Besitzer, Johann Ehrenreich Jeremias, "Jeremias Glück" genannt. 

Das Bergwerk war und blieb aber trotz aller Bemühungen ein Zuschuss-Geschäft, so daß im Laufe der Jahre die Besitzverhältnisse mehrmals wechselten. 1850 wurde der Alaunschieferabbau beendet. Ab 1867 begann die Eisenockergewinnung durch Anstauung des Grundwassers. Bis 1909 wurde diese Ockergewinnung fort gesetzt, aber da der Ocker von "Jeremias Glück" eine geringe Deckkraft hatte, kam auch dieser Geschäftszweig zum Erliegen.

Neben der anschließenden wissenschaftlichen Erforschung des Grubenwassers auf medizinische Verwertbarkeit, wurde unter dem neuen Besitzer Adolf Mützelberg im Jahr 1913 der in der dritten Sohle befindliche "Märchendom" mit dem berühmten Tropfstein "Gralsburg" entdeckt. Hier hatte die Natur die vor langer Zeit stillgelegte Sohle in eine wunderschöne Tropfsteinhöhle verwandelt. 1914 wurden die Grotten eröffnet. 1928 erfolgte die Eröffnung der Heilquellen und somit die Vermarktung des "Saalfelder Heilwassers". 1932 wurden die Feengrotten von der Stadt und dem Kreis Saalfeld übernommen, in dessen Hand sie sich bis heute befinden. 

1995 wurden die Feengrotten aufwändig saniert und restauriert. Heute wird neben dem Tourismus in den "Feengrotten" und dem angrenzenden Gelände auch die Heilbehandlungen in den Heilstollen betrieben.

 

Das Emanatorium wurde als erster deutscher Inhalationsstollen im Jahr 1937 eröffnet und war bis 1965 in Betrieb. Seit der Rekonstruktion 1995 werden wieder allergische Atemwegserkrankungen wie Asthma, Bronchitis und Keuchhusten, sowie Neurodermitis erfolgreich behandelt. Die Inhalation der extrem reinen Grubenluft ist ein völlig stress- und nebenwirkungsfreies ambulantes Naturheilverfahren.

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Die Blaue GrotteP1170631

Die heilige Barbara, die Schutzheilige der Bergleute. P1170638

Auf der Reproduktion eines alten Kupferstiches ist die Verarbeitung des Alaunschiefers und die Heraustrennung des Alaun dargelstellt. Dieser Vorgang hat bis zu 2 Jahre gedauert.P1170640

Der Bergbau war ein wirklich harter Beruf. Ein Bergmann wurde damals etwa 35-40 Jahre alt.P1170644

Die engen Stollen, die von einer Sohle zur anderen führen, sind nichts für klaustrophische Naturen. Wieviel Arbeit in so einem Stollen steckt kann man erahnen, wenn man weiß, daß die Bergmänner einen Stollen in einer 12-Stunden-Schicht ca. 7-8 cm voran getrieben habenP1170646

Die Gezähe-Truhe war die Werkzeugkiste der BerkleuteP1170652

Ein Seitenstollen mit Wasser gefülltP1170656

 Die QuellgrotteP1170659

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P1170666P1170671P1170675P1170679Der lange Stollen ist 185 m lang und max 1,70 m hoch. Da war ich um meine 1,62 m echt froh.P1170686

 Der ButterkellerP1170691

Der wunderschöne Märchendom. Hier finden auch Trauungen statt.P1170703

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Ein kleines Video bietet einen noch schöneren Eindruck von der Schönheit dieser Grotte.

 

Nach dem Besuch der Grotten fuhren wir hoch zum Hohenwarte Stausee. Durch den Wald hatte unser Aixam eine ordentliche Steigung zu bewältigenP1170759

Auf dem Weg zur Talsperre
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Das Pumpspeicherkraftwerk verfügt über Turbinen mit einer Leistung von 63 Megawatt. Es gehört der Vattenfall Europe AGP1170744

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Die Straße über die TalsperreP1170750

Blick über die Mauer der Talsperre auf den StauseeP1170753

Der Hohenwarte Stausee hat eine Oberfläche von ca. 7,3 QuadratkilometerP1170756

Vorbei an sanften Hügeln ging es dann zurück zu unserem StellplatzP1170732

 

30. Mai 2016

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