Was ist B.A.R.F.?
Die Abkürzung B.A.R.F. wurde von dem australischen Tierarzt Dr. Ian Billinghurst kreiert und ist die Abkürzung für "Bone and Raw Food". Im Deutschen steht diese Abkürzung inzwischen für "Biologische Artgerechte Rohfütterung". Es bedeutet, dass man seinem Hund eine Ernährung zukommen lässt, die sich, soweit dies eben möglich ist, an der natürlichen Ernährung des Hundes orientiert.
Orientiert deshalb, weil es natürlich nicht möglich ist, unsere Hunde so zu ernähren, als würden sie wild leben, ohne unsere Obhut, denn dann müsste man ihnen lebende Tiere vorsetzen, die sie selbst erlegen könnten. Das Ziel der Barfer ist es aber, dieser Fütterung so nahe wie möglich zu kommen. Dabei ist es überflüssig und im Zusammenhang mit Knochen sogar gefährlich, die Nahrungsbestandteile zu kochen.
Bei B.A.R.F. wird die Nahrung der Hunde aus Fleisch, Knochen und einem Anteil pflanzlicher Nahrung zusammengestellt. Über das Verhältnis dieser Komponenten zueinander gibt es verschiedene Theorien, die teilweise auch vom Hund selbst abhängig sind. Ich habe gute Erfahrungen mit einem Fleisch/Knochen-Anteil von 80% und einem pflanzlichen Anteil von 20% gemacht.
Es gibt Barfer, die ihren Hunden auch Getreide füttern. Da Getreide aber nicht unbedingt zu den Hauptnahrungsmitteln der Caniden gehört, kann man dies auch getrost weglassen. Interessant an dieser Stelle ist, das ausgerechnet Getreide oft einer der Hauptbestandteile von Trockenfutter ist. Diese Tatsache ist dafür verantwortlich, dass die Kothaufen, die Hunde absetzten, die mit Trockenfutter ernährt wurden, um ein Vielfaches größer sind, als die Kothaufen eines gebarften Hundes. Dies war übrigens eine der Überlegungen, die mich letztendlich auf diesen Weg der Fütterung gebracht haben, denn warum soll ich etwas für teures Geld kaufen, was meine Hunde dann doch nicht verdauen können und wieder ausscheiden.










