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Kosten

Eine nicht zu vergessende Überlegung bei der Beschäftigung mit dem Thema Hundeernährung ist die Bezahlbarkeit und der Aufwand bei der Zubereitung.

Ich habe am Anfang mal ein Rechenbeispiel auf gemacht, um festzustellen, ob diese Art der Ernährung überhaupt bezahlbar ist. Nicht, dass ich am Hundefutter sparen würde, aber auch hier sind, wie in allen Bereichen des Lebens, den Möglichkeiten eben doch gewisse Grenzen gesetzt, die es einzuhalten gilt.

Als Grundlage habe ich mein damals bevorzugtes Trockenfutter genommen, bei dem der 15kg Sack ca. 49 Euro gekostet hat. Dabei lag der finanzielle Aufwand für einen 15kg schweren Cockerspaniel pro Tag bei knapp 50 Cent. Das gleiche Rechenbeispiel umgelegt auf den Einkauf bei einem Tierfleischhändler im Internet, noch ergänzt um einen Betrag für Grünzeug und noch die eine oder andere Zutat ergab einen täglichen Aufwand von knapp 50 Cent.

Sicher wird der Eine oder Andere jetzt tief Luft holen und zu einem "Aber....!" ansetzen. Diese Rechnung stimmt wirklich, denn das Fleisch, das unsere Hunde bekommen ist natürlich kein Rinderfilet vom Metzger, sondern hier werden Fleischstücke eingesetzt, die für den menschlichen Verzehr zwar größtenteils geeignet wären (von Pansen und Co. mal abgesehen), die aber einfach nicht für den Verkauf geeignet sind, weil keine Hausfrau solche Fleischstücke ohne Not kaufen und zubereiten würde.

Auch der Aufwand der Zubereitung ist ein oft gebrachtes Argument gegen das Barfen. Klar, ist es der wenigste Aufwand, den ich betreiben kann, wenn ich meinem Hund einen Becher Trockenfutter in die Schüssel kippe. Aber auf der anderen Seite, wenn ich nicht mal mehr die Zeit habe, etwas davon für die Ernährung meines Hundes zu investieren, warum habe ich dann überhaupt einen Hund?

Davon mal ganz abgesehen, ist es in den meisten Fällen kein großer Zeitaufwand, ein Stück Rinderherz aus dem Tiefkühler zuholen und diesen, sobald er aufgetaut ist, meinem Hund zum Fressen zu geben, genauso verhält es sich mit allem anderen Fleisch, das am Stück gefüttert wird. Kleinschneiden ist nicht nötig, das Gebiß eines Hundes ist dafür geschaffen Fleischbrocken vom Stück zu reißen, das beschäftigt nicht nur den Hund sinnvoll, sondern fördert auch noch die Muskulatur seiner Kiefer.
Mit etwas mehr Aufwand ist das Zufüttern von Obst und Gemüse verbunden. Diese müssen nämlich püriert werden, da der Hundedarm nur so die Zellstruktur der Pflanzen aufschließen und verarbeiten kann. Aber auch hier geht das mit einer guten Küchenmaschine, einem Mixstab oder einem Butler recht flott. Man kann natürlich auch hergehen und einen Vorrat pürieren und dann in kleinen Portionen einfrieren.